Persönliche Beratung: 07634 5948960
Versandkosten | RabattprogrammKontakt | Newsletter

Absinthe Blog

Vor einigen Jahren hatten wir unter der Domain www.absinthe-blog.de einen externen Blog geführt. Diesen haben wir der Einfachheit halber in unseren Shop integriert. 

 

Absinthe ist seit Ende der 80er Jahre in der EU und seit 2005 in der Schweiz wieder zugelassen. Viele Mythen ranken sich um die "Grüne Fee" und so manche Information basiert eher auf zweifelhaftem Halbwissen anstatt auf echter Kompetenz. Mit einer Art "Knowledgebase" möchten wir dazu beitragen, den Absinthe ins rechte Licht zu rücken.

Vor einigen Jahren hatten wir unter der Domain www.absinthe-blog.de einen externen Blog geführt. Diesen haben wir der Einfachheit halber in unseren Shop integriert.    Absinthe ist... mehr erfahren »
Fenster schließen
Absinthe Blog

Vor einigen Jahren hatten wir unter der Domain www.absinthe-blog.de einen externen Blog geführt. Diesen haben wir der Einfachheit halber in unseren Shop integriert. 

 

Absinthe ist seit Ende der 80er Jahre in der EU und seit 2005 in der Schweiz wieder zugelassen. Viele Mythen ranken sich um die "Grüne Fee" und so manche Information basiert eher auf zweifelhaftem Halbwissen anstatt auf echter Kompetenz. Mit einer Art "Knowledgebase" möchten wir dazu beitragen, den Absinthe ins rechte Licht zu rücken.

Immer wieder erhalten wir Fragen wie diese hier: "Ich wollte mal fragen ob ihr auch Absinthe handelt die die selbe Wirkung haben wie die vor dem Verbot... Den jetzigen kann man ja vergessen zuviel Alkohol und keine Wirkung wie erwünscht...."

Der Louche-Effekt

Der Louche-Effekt bezeichnet die milchige Trübung mancher Spirituosen, bei dem Verdünnen mit Wasser. Wie dieser Effekt zustande kommt und warum er sich nur bei bestimmten Spirituosen zeigt, gibt es in diesem Artikel zu lesen.
Am Dienstag konnte Markus Lion den Wiener Bartendern und Connaisseuren das Thema Absinthe näher bringen. In den Absinthe Seminaren werden Anhand verschiedener Qualitäten und Herstellungsprozessen, die unterschiede der Destillate erläutert und verkostet.
Am 19.05.2016 startet der französische Film "Nur fliegen ist schöner" von Bruno Podalydès in den deutschen Kinos! Der heimliche Star des Films ist der Absinthe! Daher freuen wir uns natürlich besonders, dass wir die Gelegenheit bekommen haben, das Filmprojekt in Deutschland mit zu unterstützen.
08.12.2015 - Goldene Bar, München - ab 14 Uhr

Die goldene Bar gehört schon jeher zu unseren Lieblingsbars, daher verwundert es auch nicht, daß wir mit dem Betreiber Klaus St. Rainer befreundet sind und seine Bitters zusammen mit Florian Faude auf den Markt gebracht haben.

Das Interesse an Absinthe beruht bei Klaus St. Rainer auf persönlichen Vorlieben und da treffen sich natürlich auch unsere Interessen.
06.12.2015 - Zum 11. mal läd die Brennerei Oliver Matter AG zum Weihnachtsabsinthebrennen ein.
Ein neuer Hersteller aus Frankreich schickte uns dieser Tage einige Muster, die wir sehr beeindruckend fanden. Alle Produke sind nach nachhaltigen Standards hergestellt und von hervorragender Qualität.
Nachdem voriges Jahr die ursprüngliche GGA Absinthe abgelehnt wurde, macht nun ein neuer, selbsternannter Branchenverband auf sehr groteske Weise auf sich aufmerksam. Ziel dieser sog. „Association des artisanes-distillateur d’Absinthe du Val de Travers (AAA) ist die Durchsetzung einer GGA „Absinthe Val de Travers“. Doch bereits das selbst festgelegte Pflichtenheft definiert, daß alle für die Absinthe-Produktion benötigten Zutaten aus dem Val de Travers stammen müssen. Bereits jetzt gibt es heftige Gegenwehr von Kleinproduzenten – und richtig liegen sie, denn wer hat schon jemals davon gehört, daß beispielsweise Anis im Val de Travers angebaut wird?
So wie es aussieht, ist die GGA Absinthe, La Bleue und Fee Verte endgültig vom Tisch.

GGA Absinthe - ABGELEHNT

Sehr gute Neuigkeiten zur leidigen GGA Absinthe:

In zweiter Instanz wurde heute von einem Schweizer Gericht, die GGA Absinthe abgelehnt. Begründet wurde die Ablehnung mit nur einem Punkt: Der generische Begriff „Absinthe“ lässt sich nicht schützen.

GGA Absinthe - ABGELEHNT

Sehr gute Neuigkeiten zur leidigen GGA Absinthe:

In zweiter Instanz wurde heute von einem Schweizer Gericht, die GGA Absinthe abgelehnt. Begründet wurde die Ablehnung mit nur einem Punkt: Der generische Begriff „Absinthe“ lässt sich nicht schützen.

Zum Tod von H.R. Giger

Mit 74 Jahren ist am 12. Mai 2014 der Schweizer Künstler H.R. Giger nach einem Sturz seinen Verletzungen erlegen. Es ist ausgesprochen traurig, daß diese Künstler nicht mehr unter uns weilt.
Vor ein paar Jahren wurde vom „Office de Tourisme Pontarlier“ und „Tourisme Neuchatelois“ ein grenzüberschreitender Wanderweg von Couvet nach Pontarlier eingerichtet, auf dem man zahlreiche Brennereien und andere Sehenswürdigkeiten mit Bezug auf Absinthe besichtigen kann. Man kann sich vorstellen, wie die Initiatoren auf der Französischen Seite reagiert haben, als sie von der GGA Absinthe erfahren haben. Die 48km Strecke sollte die Grenzregion eigentlich näher zusammen bringen, aber das Gegenteil ist nun passiert. Wen wundert’s auch? Es ist einfach nur bedauerlich, was aus einem schönen Projekt wird, wenn sich eine Seite verhält wie die Axt. Es würde mich nicht wundern, wenn dieses wunderbare Gemeinschaftsprojekt wieder eingestampft würde. So tötet eine kleine Gruppe ehemaliger Schwarzbrenner die Grüne Fee erneut.
Ein ausgesprochen positiver Aspekt der GGA Absinthe wäre eine juristische Definition, was als Absinthe verkauft werden darf. Denn abgesehen von der Schweiz ist das fast nirgendwo geregelt. Die EU ist zwar dabei eine Spirituosenkategorie „Absinthe“ zu entwickeln, aber die ersten Vorschläge sind abgelehnt worden. Das ist insofern ungeschickt, als daß sich die EU durch eine Spirituosenkategorie durchaus gegen ein GGA Absinthe durchsetzen könnte. Die entsprechende Kategorie müsste nur vor der GGA abgesegnet werden.
In anderen Ländern wurde Absinthe legal wesentlich länger produziert als in der Schweiz. Dabei ist insbesondere Spanien hervorzuheben. Dort wurde nämlich bereits vor dem Schweizer Absinthverbote 1910 produziert und da es dort kein Verbot gab, verlagerte beispielsweise die Firma Pernod S.A. aus Couvet die gesamte Produktion nach Tarragona. In den 30er Jahren übernahm Pernod Fils den Betrieb und stellte bis mindestens Mitte der 60er Jahre Absinthe her. Aber auch darüber hinaus stellten Firmen wie Argenti, Deva, Montana, Segarra und viele mehr Absinthe (oder Absenta wie er in Spanien heißt) her. Einige produzieren bis heute.

Absinthe in Frankreich

Fragt man beliebige Personen, die nicht im Val de Travers leben nach Absinthe, so bekommt man in der Regel die Antwort, Absinthe sei eine Französische Spirituose (die verrückt macht). Die wenigsten würden antworten, es sei eine klare Anisspirituose, die aus einem kleinen Tal in der französischen Schweiz kommt.
Natürlich gibt es in der Schweiz eine Menge Absinthebrennerein, sehr viele davon findet man im Val de Travers, aber es gibt auch ein paar, die nicht dort angesiedelt sind und die durchaus von Bedeutung sind.
Die Schweiz ist nicht nur der unumstrittene Ursprung des Absinthes, sondern auch das Land, in dem er am ehesten verboten wurde und wo sich schnell Schwarzbrennerei etablierte.
1 von 4