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Absinthe Blog

Vor einigen Jahren hatten wir unter der Domain www.absinthe-blog.de einen externen Blog geführt. Diesen haben wir der Einfachheit halber in unseren Shop integriert. 

 

Absinthe ist seit Ende der 80er Jahre in der EU und seit 2005 in der Schweiz wieder zugelassen. Viele Mythen ranken sich um die "Grüne Fee" und so manche Information basiert eher auf zweifelhaftem Halbwissen anstatt auf echter Kompetenz. Mit einer Art "Knowledgebase" möchten wir dazu beitragen, den Absinthe ins rechte Licht zu rücken.

Vor einigen Jahren hatten wir unter der Domain www.absinthe-blog.de einen externen Blog geführt. Diesen haben wir der Einfachheit halber in unseren Shop integriert.    Absinthe ist... mehr erfahren »
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Absinthe Blog

Vor einigen Jahren hatten wir unter der Domain www.absinthe-blog.de einen externen Blog geführt. Diesen haben wir der Einfachheit halber in unseren Shop integriert. 

 

Absinthe ist seit Ende der 80er Jahre in der EU und seit 2005 in der Schweiz wieder zugelassen. Viele Mythen ranken sich um die "Grüne Fee" und so manche Information basiert eher auf zweifelhaftem Halbwissen anstatt auf echter Kompetenz. Mit einer Art "Knowledgebase" möchten wir dazu beitragen, den Absinthe ins rechte Licht zu rücken.

Vor ein paar Jahren wurde vom „Office de Tourisme Pontarlier“ und „Tourisme Neuchatelois“ ein grenzüberschreitender Wanderweg von Couvet nach Pontarlier eingerichtet, auf dem man zahlreiche Brennereien und andere Sehenswürdigkeiten mit Bezug auf Absinthe besichtigen kann. Man kann sich vorstellen, wie die Initiatoren auf der Französischen Seite reagiert haben, als sie von der GGA Absinthe erfahren haben. Die 48km Strecke sollte die Grenzregion eigentlich näher zusammen bringen, aber das Gegenteil ist nun passiert. Wen wundert’s auch? Es ist einfach nur bedauerlich, was aus einem schönen Projekt wird, wenn sich eine Seite verhält wie die Axt. Es würde mich nicht wundern, wenn dieses wunderbare Gemeinschaftsprojekt wieder eingestampft würde. So tötet eine kleine Gruppe ehemaliger Schwarzbrenner die Grüne Fee erneut.
Ein ausgesprochen positiver Aspekt der GGA Absinthe wäre eine juristische Definition, was als Absinthe verkauft werden darf. Denn abgesehen von der Schweiz ist das fast nirgendwo geregelt. Die EU ist zwar dabei eine Spirituosenkategorie „Absinthe“ zu entwickeln, aber die ersten Vorschläge sind abgelehnt worden. Das ist insofern ungeschickt, als daß sich die EU durch eine Spirituosenkategorie durchaus gegen ein GGA Absinthe durchsetzen könnte. Die entsprechende Kategorie müsste nur vor der GGA abgesegnet werden.
In anderen Ländern wurde Absinthe legal wesentlich länger produziert als in der Schweiz. Dabei ist insbesondere Spanien hervorzuheben. Dort wurde nämlich bereits vor dem Schweizer Absinthverbote 1910 produziert und da es dort kein Verbot gab, verlagerte beispielsweise die Firma Pernod S.A. aus Couvet die gesamte Produktion nach Tarragona. In den 30er Jahren übernahm Pernod Fils den Betrieb und stellte bis mindestens Mitte der 60er Jahre Absinthe her. Aber auch darüber hinaus stellten Firmen wie Argenti, Deva, Montana, Segarra und viele mehr Absinthe (oder Absenta wie er in Spanien heißt) her. Einige produzieren bis heute.