Blutorangengeist

Ein Biss in eine frische Blutorange könnte kaum schmackhafter sein als dieser Geist von Faude feine Brände

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Produktinformationen "Blutorangengeist"

Üblicherweise destilliert Florian Faude ja nur heimische Zutaten. Trotz des hohen Temperaturniveaus des Kaiserstuhls, wachsen dort noch keine Blutorangen, also bemühte sich der Kultbrenner 2015 um einen Kontakt in Süditalien. Er lernte den Sizilianer Giancarlo kennen, der seine Obstplantagen unterhalb des Ätnas hat. Im März 2016 half Faude dort bei der Ernte und lernte Land, Leute und deren Früchte (Mandarinen, Zitronen und Blutorangen) kennen. Die Versuche, die Florian Faude mit der Blutorangensorte Sorte Tarocco di Catania zuhause machte, waren vielversprechend, denn diese Sorte verfügt, anders als die Moro di Catania, über feine Vanillearomen. 

Dafür werden die Früchte für eine ganze Weile in Alkohol mazeriert (angesetzt). Dabei lösen sich die ätherischen Öle der Blutorangenschale im hochprozentigen Alkohol. Dann kommt der sorgfältige Destillationsprozess, bei dem Wasser und Alkohol getrennt werden. Übrig bleibt ein hocharomatisches Destillat mit über 80% vol., das dann auf die Trinkstärke von 42% vol. eingestellt wird. Auf eine Kältefiltration verzichtet Florian Faude ganz bewusst, da hier zuviele Aromen verloren gingen. 

Was später hier im Glas landet, kann getrost als Spaziergang durch eine sizilianischen Orangenplantage beschrieben werden. Faude Feine Brände steht im allerbesten Sinn, für Aromenkonservierung mittels Destillation! Der Blutorangengeist duftet nach vollreifen Früchten, die einen förmlich einladen, in sie hineinzubeißen. Ein Aromenspektakel eröffnet sich auf dem Gaumen: leicht bittere Noten, gefolgt von dieser unverschämten Fruchtigkeit, der Süße und schließlich subtiler Vanille - und bei alledem nimmt man keinerlei alkoholische Schärfe wahr. Ein Gedicht! 

Alkoholgehalt: 42% vol.
Lebensmittelunternehmer: Faude Feine Brände, Bergstrasse 18, 79268 Bötzingen
Nettofüllmenge: 500ml
Ursprungsland: Deutschland
Verkehrsbezeichnung: Obstbrand
Faude Feine Brände
Florian Faude, Jahrgang 1984, gehört zu einer neuen Generation Obstbrenner. Der junge Mann ist eigentlich gelernter Winzer, doch das Obst hat schon sehr früh sein Interesse geweckt. Bereits zu Beginn seiner Ausbildung entwickelte er die Idee „Faude Feine Brände“. Dabei geht es darum, das angestaubte Image vom Obstbrand zu revidieren. Mit gesunder Bodenständigkeit stellt er fest, daß Brennobst früher oftmals nur von bescheidener Qualität war und eins ganz klar ist: Wenn man oben in den Brennhafen nur Fallobst reinwirft, muß man sich nicht wundern, wenn unten nur ein „Rachenputzer“ rauskommt. Aus diesem Grund verwendet Faude nur vollreife, fehlerfreie Früchte der Saison. Wichtig ist für ihn auch, daß er die Früchte, die er nicht selbst anbaut, nur von befreundeten Betrieben aus der Region bezieht. Den Aufwand, den er betreibt, mag sehr hoch sein, doch zahlreiche Medaillen und Auszeichnungen belegen, daß Kunden wie z.B. die First Class Lounge der Lufthansa in Berlin zu Recht wissen, was da in Bötzingen am Kaiserstuhl hergestellt wird. 
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