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Schweizer Absintheproduktion ausserhalb des Val de Travers

Sollte die GGA Absinthe in letzter Instanz bestätigt werden, wird keine Brennerei ausserhalb des Val de Travers mehr befugt sein, Absinthe herzustellen, ganz gleich wie gut dieser ist.

Entscheidend ist einzig der Standort und das hat mit Qualität ersteinmal überhaupt nichts zu tun!

Die Association Interprofessionel de l'Absinthe ignoriert die Tatsache, daß es bereits vor dem Absintheverbot doppelt so viele Absinthebrennereien ausserhalb des Val de Travers, als innerhalb des Val de Travers gab und reklamiert eine Exklusivität, die nichts anderes als Protektionismus ist. Fadenscheinig wird hier immer wieder das Qualitätsargument gebracht, dabei ist es erwiesen, daß hochwertiger Absinthe überall destilliert werden kann - und wird. 

Unter den Einsprechern ist besonders Oliver Matter aus Kallnach (ca. 60km vom Val de Travers entfernt) zu nennen. Er hat mit seiner Absintheproduktion sicher den größten Anteil als einzelne Brennerei und sein Anteil am Gesamtexport Absinthe liegt seit Jahren zwischen 40% und 60%. 

Oliver Matter: "Sicherlich wird uns eine GGA wirtschaftlich schaden, das hat der ganze Prozess ja jetzt schon, bedenkt man die Zeit und das Geld, was wir für unsere Einsprache gegen die GGA investieren mussten. Das hätte man auch in die Weiterentwicklung neuer Produkte stecken können."

Oliver Matter ist ein eher ruhiger, ausgeglichener Typ, aber man merkt ihm selbstverständlich an, daß das Thema belastet: "Ich hoffe sehr, die Brenner aus dem Val de Travers kommen wieder zu Verstand und es gelingt eine Kompromißlösung zu finden, mit der dann alle gut leben können. Es geht ja auch um die Konsumenten, die ganz klar erkannt haben, daß einige der besten Absinthe der Welt aus der Schweiz kommen - ganz unabhängig von der Ursprungsregion."

Auf die Frage hin, ob er nicht eine Brennerei im Val de Travers eröffnen könne, antwortete er: "Klar könnte man das machen. Die Kosten eine neue Brennerei zu bauen oder umzuziehen, nur um weiterhin in der Lage zu sein, Absinthe zu brennen sind doch absurd, denn wir machen hier in Kallnach ja nichts anderes. Die Schweizer Absintheproduzenten sollten lieber zusammenarbeiten, um die ganze Kategorie zu vergrößern, als sich gegenseitig zu bekämpfen!"

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