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GGA Absinthe, Fée Verte, La Bleue

Am 30.06.2010 endete die Einsprachefrist gegen die GGA "Absinthe", "Fee Verte" und "La Bleue". 
Zahlreiche Firmen aus dem In- und Ausland haben Ihren Protest gegen die GGA (Geschützte Geografische Angabe) dem Bundesamt für Landwirtschaft in Bern vorlgelegt. Es wird nun von einer Komission entschieden, wie in dem Fall weiter vorgegangen wird. 
Grundsätzlich bestreitet niemand, daß der Ursprung des Absinthes im Val de Travers liegt. Jedoch ist es ausgesprochen dreist, daß sich ehemalige Schwarzbrenner, nur 5 Jahre nachdem sie amnestiert wurden, nun den Begriff mit der Begründung der Tradition, schützen lassen möchten. Damit würden illegale Aktivitäten in der Vergangenheit geradezu belohnt werden, denn 5 Jahre reichen bei Weitem nicht aus, um von einer Tradition zu sprechen - und man kann wohl auch nicht von Tradition im Zusammenhang mit Schwarzbrennerei sprechen, wenn es um jursitische Angelegenheiten geht. 
Es gibt noch zahlreiche Argumente die gegen die GGA sprechen, aber allein die Tatsache, daß man sich im Val de Travers, einen Teufel um die Interessen, der eh schon sehr kleinen Absinthegemeinde schert, ist an Egoismus nicht zu überbieten.
Gerade erst vor einigen Wochen wurde ein "Absinthepfad" von Pontarlier (Frankreich) ins nahegelegene Val de Travers eröffnet und nun wird den Franzosen kurzerhand die Türe vor der Nase zugeschlagen. Das spricht nicht gerade für gute nachbarschaftliche Beziehungen. In Frankreich ist man jedenfalls ziemlich irritiert.
Die Argumentation eines ehemaligen Schwarzbrenners <a href="http://videoportal.sf.tv/video?id=71b47027-6f3c-4f70-afdc-13d6e5ff5b45"><strong>vor laufenden TV Kameras</strong></a>, die GGA sei da um zu verhindern, daß qualitativ minderwertige Ölmixe in der Schweiz produziert und vertrieben werden können, ist geradezu sinnbildlich für die Inkompetenz der Beteiligten, denn in der Schweizer Lebensmittelverordnung wird genau beschrieben, wie Absinthe hergestellt werden muß und genau dort wird die Methode des Ölmix ausgeschlossen. 
Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten, wie sich der Fall weiter entwickelt. 

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