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Absintheproduktion in anderen Ländern

In anderen Ländern wurde Absinthe legal wesentlich länger produziert als in der Schweiz. Dabei ist insbesondere Spanien hervorzuheben. Dort wurde nämlich bereits vor dem Schweizer Absinthverbote 1910 produziert und da es dort kein Verbot gab, verlagerte beispielsweise die Firma Pernod S.A. aus Couvet die gesamte Produktion nach Tarragona. In den 30er Jahren übernahm Pernod Fils den Betrieb und stellte bis mindestens Mitte der 60er Jahre Absinthe her. Aber auch darüber hinaus stellten Firmen wie Argenti, Deva, Montana, Segarra und viele mehr Absinthe (oder Absenta wie er in Spanien heißt) her. Einige produzieren bis heute.

Kein einziges spanisches Unternehmen hat gegen die GGA Absinthe eingesprochen. Warum? Nun, es geht nicht um die Bezeichnung Absenta, daher sieht es so aus, als blieben die spanischen Hersteller von einem eventuell positiven Bescheid unberührt. Wie das im Einzelnen dann geregelt wird ist schwer zu beurteilen.

Im 19. Jahrhundert wanderten zahlreiche Schweizer Familien nach Dänemark aus und ließen sich vorzugsweise in Kopenhagen nieder. Dort betrieben Sie nicht nur Cafes und stellten Schokolade her, sondern destillierten nachweislich auch Absinthe nach Schweizer Rezepturen. Einige Hersteller produzierten bis in die 1930er Jahren, andere sogar bis in die 1970er. Einige wurden in den 1980er Jahren von neuen Herstellern „ersetzt“ und selbst heute wird in Dänemark noch Absinthe produziert.

Hochinteressant ist auch ein 1799 gedrucktes Rezeptbuch aus Schweden, dessen Titel lautet „Die Kunst der Herstellung Französischen Eau de Vie und anderer Liköre“. Das erste Rezept in diesem Buch ist ein Absinthelikör. Bemerkenswert, daß bereits 1799 Absinthe als ein Französisches Getränk dargestellt wurde!

 

 

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