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Absinthe Plakate

Parallel zum Höhepunkt des Absinthebooms Ende des 19. Jahrhundert verlief die Entwicklung des Plakats als werbeträchtiges Medium. Neben Jules Chéret waren es vor allem Capiello, Privat-Livemont, Nover und Francisco Tamango, die Motive entwarfen, die für die Absinthebranche damals wichtig und für Sammler heute wertvoll sind. Die Plakate waren oftmals nicht einmal so groß - meistens maßen sie ca. 120cm x 80cm, aber es gab auch damals schon riesige Plakate mit 200cm Höhe. Die Plakate wurden lithographisch im Steindruckverfahren hergestellt. Aus heutiger Sicht ist dieses Verfahren enorm aufwendig, aber damals war es die einzige Möglichkeit so große Motive überhaupt zu drucken. Üblicherweise wurden die Plakate auf Wände geklebt und sobald ein neues Motiv herauskam überklebt oder abgerissen. Originale sind daher ausgesprochen rar und eigentlich nie in 100% perfektem Zustand. In Glücksfällen existieren von einem Motiv weltweit noch ein paar Duzend Plakate, oftmals aber nur noch ein paar ganz wenige. Es gibt international etwa 30 Händler, die sich auf Belle Epoque Plakate spezialisiert haben. Da Absinthe nur eine kleine Unterkategorie von "Essen & Trinken" ist, stellt dieses Sujet selbst bei diesen Spezialisten eine Nische dar. Taucht ein Plakat auf dem Markt auf, verschwindet es nicht selten umgehend bei einem Connaisseur.

 

Das hier dargestellte Absinthe Terminus Plakat des Portugiesen Francisco Tamango von 1892 stellt die weltberühmte Schauspielerin Sarah Bernhardt und Ihren Kollegen Constant Coquelin dar. Da Bernhardt mit dem Motiv nicht einverstanden war, musste es umgehend zurückgezogen und vernichtet werden. 

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