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Thujon

Sehr häufig wird Absinthe mit einer drogenähnlichen Wirkung in Verbindung gebracht. Grund dafür ist Thujon, das durch den Wermut (Artemisia Absinthium) in die Spirituose kommt. Nun ist es aber unwahrscheinlich, daß europäische Gesetzgeber ein Produkt zulassen, das Halluzinationen verursacht. Die Frage ist nur – war Absinthe schon immer so harmlos wie er es heute ist, oder war das früher anders? Oftmals wird unter Bezugnahme auf Künstler der Belle Epoche behauptet, daß Absinthe damals noch ganz anders gewirkt haben soll. Ein Trugschluss wie jetzt wissenschaftlich belegt wurde. Dirk Lachenmeier, David Nathan Maister, Ted Breaux, Eva Maria Sohnius, Kerstin Schoeberl und Thomas Kuballa haben eine wissenschaftliche im „Journal of agricultural and food chemistry“ eine Studio veröffentlicht, die das Thema Thujon minutiös beschreibt und einige Annahmen eindeutig widerlegt.

Jornal of Agricultural and Food Chemistry 
Chemischer Analyse des Absinthe mit speziellem Hinweis auf Thujon

http://www.thujone.info/JAFC-Vintage-Preban-Absinthe

Thujon 
Thujon ist ein Alkaloid, das vom Wermut her kommt. Seine Wirkung ist belebend und damit gegenläufig zur Wirkung des Alkohols. Daher fühlt man sich nach dem Genuss von Absinthe nicht müde wie bei Wein oder Bier, sondern belebt und heiter. Es ist jedoch völlig unsinnig zu meinen, man würde von Absinthe halluzinieren. Dafür müsste man riesige Mengen zu sich nehmen - und damit auch sehr viel Alkohol. Wahrscheinlich würde man es wegen des Alkohols nicht überleben. Dennoch sei gesagt: Gerade die gegenläufige Wirkung von Alkohol und Thujon macht Absinthe so gefährlich. Hat man bereits einige Gläser getrunken und fühlt sich noch ganz munter, kann es sein, dass ein weiteres Glas für einen Knock-Out sorgt. Deswegen - frühzeitig aufhören und Absinthe möglichst nicht mit anderen Alkoholika genießen. Grundsätzlich wird diesem Wirkstoff eine ähnliche Wirkung wie Cannabis zugesprochen, was allerdings so nicht stimmt. Die chemische Formel sieht zwar ähnlich aus wie THC, aber Thujon setzt an ganz anderen Rezeptoren an. Daher sind die beiden Stoffe nicht vergleichbar. Wer meint, mit einem Glas Absinthe einen “flüssigen Joint” zu konsumieren, ist ganz sicher auf dem Holzweg! Absinthe ist ein klassischer Aperitif von dem man ein oder zwei Gläser vor dem Essen genießt. In Deutschland wird das leider von den wenigsten Konsumenten so begriffen und die Presse informiert auch nur sehr ungenügend. Das liegt daran, dass einfach sehr wenig Wissen über dieses Getränk vorhanden ist.

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